Die Lage in Chupaca und Umgebung hat sich etwas entspannt
Wie unsere Partnerschaftsgruppe berichtet, haben die Nachbeben nachgelassen. Viele Menschen sind aber immer noch verängstigt und unruhig. Sie sind voller Sorge, wie es weitergeht. Viele haben ihr ganzes Hab und Gut verloren. Das Dorf Pumpunya, eines der am stärksten betroffenen Orte, (Bezirk Chupaca) , muss größtenteils eingeebnet werden.
Nuria schreibt: „Der Staat unterstützt die Bevölkerung, aber es gibt immer wieder Menschen, die keine Hilfe erhalten haben. Um diese werden wir uns kümmern. Wir werden auch sehen, was notwendig ist, wenn der Staat seine Hilfen beendet hat“. Inzwischen wurde allerdings bekannt, dass der Staat seine Zusagen/Versprechungen nicht alle erfüllt hat.

Die Spendengelder sind angekommen – herzlichen Dank – und die Partnerschaftsgruppe organisiert davon zunächst Winter-Kleider-Pakete für ältere Menschen (Pullover, Westen, Unterwäsche) und Notfall-Rucksäcke für Familien (Decken, Hygieneartikel, Medikamente, Verbandsmaterialien, Lebensmittel). Von den Spendengeldern konnten bis jetzt 143 Kleiderpakete und 150 Rucksäcke für Familien gerichtet werden.